Eilmeldung
Nun also doch – Julian Nagelsmann tritt nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft als Bundestrainer der deutschen Nationalelf zurück. Als Nachfolger wird Jürgen Klopp gehandelt, mit dem der DFB nun in die Verhandlungen gehen will.
Nach dem frühen Ausscheiden des deutschen Teams bei der Fußball-Weltmeisterschaft zieht Bundestrainer Julian Nagelsmann nun doch Konsequenzen und tritt von seinem Posten zurück. Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB).
Der Schritt folgt einen Tag auf die Krisensitzung in der Zentrale des DFB, bei der der 38-Jährige etwa drei Stunden lang Rede und Antwort zum WM-Aus stehen musste. Mit dabei: Präsident Bernd Neuendorf, Geschäftsführer Andreas Rettig, Sportdirektor Rudi Völler sowie dem ersten Vizepräsident des DFB und Chef der Bundesliga, Hans-Joachim Watzke.
Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, beraten auch heute der DFB-Aufsichtsrat und die Gesellschaftsversammlung. Dem Vernehmen nach soll es dabei auch um die Zukunft von Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig gehen.
DFB will mit Klopp verhandeln
Deutschland war in der Nacht von Montag auf Dienstag im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert.
Direkt nach der Niederlage hatte Nagelsmann einen Rücktritt als Bundestrainer noch ausgeschlossen. Sein Vertrag beim DFB galt noch bis 2028. Der ehemalige Bundesliga-Trainer von TSG Hoffenheim, RB Leipzig, und dem FC Bayern München hatte im September 2023 die Nachfolge von Hansi Flick angetreten.
Nun steht die Frage im Raum, wer auf Nagelsmann folgen könnte. Als ein möglicher Kandidat wird Jürgen Klopp gehandelt, der derzeit als Experte für MagentaTV in Amerika im Einsatz ist. Der DFB bestätigte, Verhandlungen mit Klopp führen zu wollen. Jürgen Klopp ist grundsätzlich zur Übernahme des Bundestrainer-Amts bereit.
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