Stand: 03.07.2026 • 14:50 Uhr

Im Südwesten Pakistans ist ein Reisebus in eine Schlucht gestürzt. Nach Behördenangaben kamen mindestens 40 Menschen ums Leben. Der Bus war überfüllt. Die genaue Unglücksursache ist noch unklar.

Bei einem schweren Busunglück im Südwesten Pakistans sind nach Behördenangaben mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Elf Menschen wurden verletzt. Der von einem privaten Fernbusunternehmen betriebene Reisebus war von Quetta nach Peshawar unterwegs.

Nach Angaben der Provinzregierung war der Bus überfüllt. Er hatte zusätzlich Fahrgäste eines anderen Busses aufgenommen, der wegen einer Panne liegen geblieben war. In der abgelegenen Bergregion Dana Sar nahe der Grenze zwischen den Provinzen Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa verlor der Bus die Kontrolle, kam von der Straße ab und stürzte über 20 Meter in die Tiefe.

Gelände nur schwer zugänglich

Rettungskräfte brachten die Verletzten in ein Krankenhaus im Bezirk Zhob. Wegen des schwer zugänglichen Geländes gestalteten sich die Bergungsarbeiten schwierig.

Es handelt sich um einen der schwersten Verkehrsunfälle in Pakistan in den vergangenen Jahren. Der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari äußerte sein Bedauern über den Vorfall und sprach den Betroffenen sein Beileid aus.

Schwere Verkehrsunfälle sind in Pakistan keine Seltenheit. Als Gründe gelten unter anderem schlechte Straßen, mangelnde Sicherheitsstandards und eine unzureichende Durchsetzung von Verkehrsregeln. Erst im Mai waren bei einem Busunfall im Nordwesten des Landes 17 Menschen ums Leben gekommen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *