Stand: 08.07.2026 • 02:51 Uhr

Mitten im Berufsverkehr muss in Manhattan ein Gebäude mit 37 Stockwerken geräumt werden. Balken hatten sich verbogen. Die Ursache bleibt zunächst unklar.

In New York City, USA, ist ein im Umbau befindliches Gebäude mit 37 Stockwerken wegen Einsturzgefahr geräumt worden. Die Gegend um das Gebäude herum sei weiträumig abgesperrt worden, teilten Polizei, Feuerwehr und New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani mit.

Das Gebäude ist das frühere Hauptquartier des Pharmakonzerns Pfizer an der 42nd Street, das derzeit zu einem Wohngebäude mit mehr als 1.500 Apartments umgewandelt wird. Bilder aus dem Inneren zeigen einen eingeknickten Stützpfeiler und verbogene Metallstreben. Laut der New York Times machten Arbeiter die Aufnahmen, bevor das Gebäude evakuiert wurde.

Die Feuerwehr hatte kurz vor 8 Uhr morgens Ortszeit einen Anruf wegen herabfallender Ziegelsteine erhalten, wie Lillian Bonsignore erzählte, die Leiterin der New Yorker Berufsfeuerwehr. Die Einsatzkräfte erklärten die umliegende Gegend daraufhin zur Sperrzone. Auch einige andere Gebäude seien vorsichtshalber evakuiert worden, darunter auch mindestens eine Schule und Hotels. Es bestehe die Gefahr, dass zumindest Teile des Gebäudes einstürzen könnten, hieß es. Die Situation sei “extrem ernst”, sagte Mamdani.

“Nur kleiner Teil des Gebäudes betroffen”

Einige Stahlbalken schienen sich verbogen zu haben. Es gebe statische Probleme und es werde versucht, das Gebäude unter anderem mit neuen Balken wieder zu stabilisieren, hieß es.

Es sei aber nur “ein kleiner Teil” des Gebäudes betroffen, hieß es in einer Mitteilung der zuständigen Immobilienentwicklungsfirma. Die Ursache war zunächst unklar. Berichte über Verletzte gab es keine.

Die Gegend rund um das betroffene Gebäude ist eine der betriebsamsten der Millionenmetropole: Tausende Menschen wohnen und arbeiten hier, dazu kommen unzählige Besucher, die unter anderem Attraktionen wie den Bahnhof Grand Central, das Chrysler-Gebäude oder das Hauptquartier der Vereinten Nationen besichtigen.

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