US-Präsident Trump hat erneut eine mögliche “Übernahme” Kubas ins Spiel gebracht. Er könne mit dem Land machen, was er wolle, sagte Trump. Infolge der US-Ölblockade leidet Kuba aktuell unter massiven Stromausfällen.
Neue Äußerungen aus dem Weißen Haus verschärfen die Spannungen zwischen den USA und Kuba weiter. US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche “Übernahme” des Inselstaates angedeutet. Er glaube, dass er “die Ehre haben werde”, Kuba “in irgendeiner Form zu übernehmen oder zu befreien”, sagte der Republikaner vor Journalisten. Er könne mit dem Land machen, was er wolle, so Trump. Konkreter wurde er nicht.
Landesweiter Stromausfall
Trumps Aussagen fallen mit einem landesweiten Stromausfall auf der Insel zusammen. Wegen eines Embargos durch die USA erhält der Karibikstaat immer weniger Öl zur Energieerzeugung. In dem Land mit knapp zehn Millionen Einwohnern bricht das Stromnetz immer wieder zusammen.
Aufgrund der Ölknappheit kommt es auch in anderen Bereichen zu großen Problemen. Experten hatten zuletzt gewarnt, dass Kuba auf eine “humanitäre Katastrophe” zusteuere.
Forderungen nach Regierungswechsel
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind seit der sozialistischen Revolution vor fast 70 Jahren angespannt. Unter Trump übt die US-Regierung allerdings immer mehr Druck auf die Insel aus. Die USA fordern unter anderem die Freilassung politischer Gefangener sowie eine politische und wirtschaftliche Liberalisierung Kubas.
Nach Angaben eines US-Beamten und einer mit den Gesprächen zwischen Washington und Havanna vertrauten Quelle möchte Trump außerdem, dass Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel sein Amt niederlegt. Zuletzt hatte Díaz-Canel erstmals bestätigt, dass seine Regierung Gespräche mit der US-Regierung geführt hat.

