Wenn das Geld im Alter nicht ausreicht, können über 66-Jährige Grundsicherung beziehen. Die Zahl der Betroffenen ist laut Statistischem Bundesamt gestiegen. In einer anderen Gruppe ging sie hingegen zurück.
Mehr Menschen in Deutschland sind auf Grundsicherung angewiesen. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass Ende 2025 etwa 764.000 über 66-Jährige die Sozialleistung erhielten – ein neuer Höchststand. Im Vergleich zu Ende 2024 ist das ein Anstieg um 3,4 Prozent.
Die Zahl der Leistungsempfänger wegen dauerhafter Arbeitsunfähigkeit sank dagegen. Binnen eines Jahres gab es in dieser Gruppe einen Rückgang um 0,5 Prozent – das ist laut den Statistikern der niedrigste Stand seit Dezember 2018.
In der Summe bezogen Ende vergangenen Jahres 1,28 Millionen Menschen Grundsicherung – 1,8 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres.
Leistungen im Sozialgesetzbuch geregelt
Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sind im zwölften Sozialgesetzbuch geregelt. Bekommen können sie Erwachsene, die entweder dauerhaft nicht voll arbeiten können, etwa wegen Krankheit oder Behinderung, oder eine vom Geburtsjahr abhängige Altersgrenze erreicht haben und ihren Lebensunterhalt nicht alleine bestreiten können.

