Der Osten Indonesiens ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Laut US-Erdbebenwarte hatte es eine Stärke von 7,4 und ereignete sich vor der Küste der Insel Sulawesi. Eine Tsunamiwarnung wurde wieder aufgehoben.
Vor der Küste der indonesischen Insel Sulawesi ist es zu einem schweren Erdbeben gekommen. Die Behörden lösten für die Inseln rund um die Molukkensee daraufhin eine Tsunami-Warnung aus, die wenig später aber wieder aufgehoben wurde.
Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) eine Stärke von 7,4 und ereignete sich in einer relativ geringen Tiefe von 35 Kilometern. Das Epizentrum lag demnach zwischen dem Norden Sulawesis und den Nord-Molukken, rund 127 Kilometer von der Stadt Ternate entfernt.
Rund eine halbe Stunde nach dem Beben meldete Indonesiens geologische Behörde BMKG rund 75 Zentimeter hohe Wellen in der Provinz Nordminahasa im Norden Sulawesis. In Bitung im Nordosten der Insel wurden 20 Zentimeter hohe Wellen gemessen.
Berichte über Todesopfer
Die indonesische Such- und Rettungsbehörde berichtete, dass eine 70-jährige Frau im Bezirk Minahasa in Nord-Sulawesi ums Leben kam und ein weiterer Einwohner verletzt wurde. Starke Erschütterungen, die zehn bis 20 Sekunden anhielten, wurden nach Angaben des indonesischen Katastrophenschutzes in der Küstenstadt Bitung, sowie in den umliegenden Gebieten gespürt. In Ternate berichteten örtliche Beamte, dass eine Kirche und zwei Häuser beschädigt seien.
Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer geologisch besonders aktiven Zone mit zahlreichen Vulkanen und tektonischen Platten. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort daher sehr häufig.
