Zusammenstoß bei Flugschau – Piloten überleben knapp

Zusammenstoß bei Flugschau – Piloten überleben knapp

Stand: 18.05.2026 • 08:45 Uhr

Zwei Kampfjets der US-Marine sind bei einer Flugschau im US-Bundestaat Idaho in der Luft zusammengestoßen. Die Piloten konnten sich rechtzeitig mit Hilfe des Schleudersitzes retten. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar.

Bei einer Flugschau im Westen des US-Bundesstaates Idaho sind zwei Kampfflugzeuge der US-Marine in der Luft zusammengestoßen und abgestürzt. Alle vier Besatzungsmitglieder hätten sich per Schleudersitz retten können, teilte eine Militärsprecherin mit. Verletzt wurde nach Angaben der Veranstalter niemand. Der Rest der Flugshow wurde abgesagt.

Videos von Augenzeugen zeigen, wie die beiden Flugzeuge zusammenstoßen, sich ineinander verkeilen, abstürzen und am Boden eine Explosion mit einer großen schwarzen Rauchwolke auslösen. Auf den Aufnahmen waren auch vier Fallschirme zu sehen.

Der Unfall ereignete sich etwa drei Kilometer nordwestlich des Luftwaffenstützpunktes Mountain Home, hieß es auf der Internetseite der Gunfighter Skies Air Show. Wie es zu dem Unglück kam, werde jetzt untersucht.

Erste Flugschau nach Unglück 2018

Nach Angaben der US-Marine handelte es sich bei den Maschinen um zwei Kampfflugzeuge vom Typ EA-18G Growler. Diese seien auf dem Stützpunkt Whidbey Island im Bundesstaat Washington stationiert.

Die Flugschau war nach Angaben der Zeitung Idaho Statesman die erste Veranstaltung dieser Art dort seit 2018. Damals war ein Drachenflieger bei einem Unfall ums Leben gekommen.

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