Grimme-Preis 2026: Jury gibt Preisträger bekannt – Ruhrgebiet – Nachrichten

Grimme-Preis 2026: Jury gibt Preisträger bekannt – Ruhrgebiet – Nachrichten

Der große Gewinner in diesem Jahr ist das ZDF mit zehn Preisen. So geht zum Beispiel der Preis für die besondere journalistische Leistung an die ZDF-Reporterin Golineh Atai für herausragende Berichte aus der arabischen Welt, so die Jury. In der Kategorie Unterhaltung wird die ZDF-Wissenschaftsshow MAITHINK X ausgezeichnet, die wissenschaftliche Themen mit Humor präsentiert.

Die ARD wird mit fünf Preisen für ihre Produktionen ausgezeichnet. Einen bekommt der Hessische Rundfunk für den Tatort „Dunkelheit“, in der Kategorie Fiktion. Gleich in seinem ersten Fall ermittelt das neue Frankfurter Duo einen alten, unaufgeklärten Mord, einen Cold Case. Einen weiteren Grimme-Preis erhält der Film „Die Nichte des Polizisten“, produziert für den SWR und NDR. Dabei ermittelt eine junge Polizeianwärterin im rechtsextremen Milieu.

Jury lobt Vielfältigkeit für aktuelle Themen

Insgesamt werden bei der Preisverleihung im Marler Theater am 24. April 16 Grimme-Preise sowie drei Sonderpreise verliehen. Sie findet in diesem Jahr zum 62. Mal statt. Durch das Programm führt diesmal Linda Zervakis.

Çiğdem Uzunoğlu, Direktorin des Grimme-Instituts, dankt den Nominierungskommissionen, Jurys und den Preisträgerinnen und Preisträgern für ihre Arbeit: „Dieser Grimme-Preis Jahrgang zeigt erneut, wie vielfältig im deutschen Fernsehen aktuelle Themen der Zeitgeschichte wie Rassismus, Rechtsradikalismus und die prekäre Lage des Gesundheitssystems, aber auch neuere deutsche Geschichte erzählt werden”, so Uzunoğlu.

Sonderpreis für Frank Elstner

In der Kategorie Kinder und Jugend gewinnt der Spielfilm „Grüße vom Mars“, produziert für den NDR, HR, MDR und Kika. Dabei geht es um die Geschichte eines autistischen Jungen, der einen mehrwöchigen Aufenthalt bei seinen Großeltern wie eine Reise zu einem anderem Planeten wahrnimmt. Zum allerersten Mal überhaupt bekommt der Privatsender RTLZWEI einen Grimme-Preis, für seinen Zweiteiler zum Thema Rassismus.

Eine besondere Ehrung gibt es in diesem Jahr für Entertainer Frank Elstner, den die Jury als überragenden TV-Macher und Botschafter für gesellschaftliche Anliegen würdigt.

Der WDR wurde gleich neun Mal nominiert, ging aber in diesem Jahr leer aus.

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