Iran-Liveblog: ++ Iran: US-Forderungen führten zu Scheitern ++

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Stand: 12.04.2026 • 05:24 Uhr

Iran warf den USA vor, die Verhandlungen mit “unzumutbaren Forderungen” zum Scheitern gebracht zu haben.Tausende Menschen haben in Tel Aviv an einer Anti-Kriegs-Demonstration teilgenommen.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

05:21 Uhr

Iran: “Unzumutbare Forderungen” verhinderten Einigung

Iran warf den USA vor, die Gespräche mit “unzumutbaren Forderungen” zum Scheitern gebracht zu haben. Das iranische Staatsfernsehen berichtete, die iranische Delegation habe 21 Stunden lang “unablässig und intensiv” verhandelt, um die “nationalen Interessen des iranischen Volkes zu verteidigen”. Die “unzumutbaren Forderungen” der US-Seite hätten aber Fortschritte bei den Verhandlungen verhindert.

04:00 Uhr

Vance: Keine Einigung erzielt

Die US-Delegation um Vizepräsident J.D. Vance verlässt Pakistan nach 21-stündigen Verhandlungen mit dem Iran ohne ein Abkommen. “Die schlechte Nachricht ist, dass wir keine Einigung erzielt haben, und ich denke, das ist für den Iran eine viel schlechtere Nachricht als für die USA”, sagte Vance. “Wir haben sehr deutlich gemacht, wo unsere roten Linien liegen.”

Es habe mangelnde Fortschritte bei den Gesprächen gegeben und die Führung in Teheran habe die US-Bedingungen nicht akzeptiert, zu denen der Verzicht auf den Bau von Atomwaffen gehöre. Während der Verhandlungen habe er ein halbes Dutzend Mal mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, fügte der Vizepräsident hinzu. Auch die iranische Seite bestätigte das Scheitern der Gespräche.

03:15 Uhr

Iran fordert Abkehrt von Maximalforderungen

Der Erfolg der Gespräche hängt nach Angaben des iranischen Außenministeriums von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen der Gegenseite ab. Diese müsse von “unrechtmäßigen Maximalforderungen” absehen und die Rechte Irans akzeptieren, teilt das Ministerium mit.

In den vergangenen 24 Stunden seien die Hauptthemen der Verhandlungen erörtert worden, darunter die Straße von Hormus, die Atomfrage, Reparationszahlungen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein vollständiges Ende des Krieges gegen den Iran und in der Region.

00:52 Uhr

Medien: USA und Iran ohne Einigung

Eine weitere Gesprächsrunde zwischen den USA und Iran in Islamabad endet Medienberichten zufolge ohne Einigung. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eigene Reporter.

00:30 Uhr

Tausende auf Anti-Kriegs-Demo in Tel Aviv

Tausende Menschen haben in Tel Aviv an einer Anti-Kriegs-Demonstration teilgenommen. Der Kundgebung ging eine Lockerung der Kriegsbeschränkungen in weiten Teilen Israels voraus. Die Demonstranten versammelten sich am Samstagabend auf dem zentralen Habima-Platz und reckten Transparente in die Höhe, auf denen zu einem Ende von Israels “ewigem Krieg” aufgerufen wurde. Viele skandierten: “Mehr Leid im Libanon wird uns keine Sicherheit bringen.”

00:10 Uhr

Netanjahu: Haben Irans Atom- und Raketenprogramm zerstört

Israel und die USA haben nach Worten des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu bei ihren Angriffen auf Iran das Atom- und Raketenprogramm des Landes zerstört. “Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen”, sagte Netanjahu am Samstagabend in einer Fernsehansprache. Iran verfüge inzwischen über “keine funktionierende Urananreicherungsanlage” mehr.

Außerdem seien die meisten iranischen Raketenproduktionsstätten zerstört worden, sagte Netanjahu weiter. “Sie haben noch Raketen, sie haben noch Lager, aber das schrumpft.” Die Ende Februar gestarteten US-israelischen Luftangriffe auf Iran hätten “riesige Erfolge” erzielt, sagte Netanjahu weiter. Das zeige sich auch in der Schwächung der iranischen Führung und ihrer regionalen Verbündeten.

Der israelische Regierungschef gab zudem an, dass der Libanon “im vergangenen Monat mehrmals den Beginn direkter Friedensgespräche” vorgeschlagen habe. “Ich habe meine Zustimmung gegeben, aber unter zwei Bedingungen: Wir wollen die Entwaffnung der Hisbollah. Und wir wollen ein echtes Friedensabkommen, das über Generationen Bestand hat.”

11.04.2026 • 01:24 Uhr

Der Liveblog von Samstag zum Nachlesen

Frankreichs Präsident Macron hat an Irans Staatschef Peseschkian appelliert, die Freiheit der Schifffahrt und die Sicherheit in der Straße von Hormus wiederherzustellen. US-Präsident Trump kündigte eine “Räumung” der Meerenge an.

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