Starkregen, umgeknickte Bäume: Vor allem in Berlin und Brandenburg musste die Feuerwehr gestern immer wieder ausrücken. Nun wird es wieder heiß: Die nächste Hitzewelle steht an.
Nach schweren Gewittern vor allem in Berlin und Brandenburg musste die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. In der Lausitz wurden nach Angaben der Leitstellen bis zum Abend 28 wetterbedingte Einsätze registriert – vor allem wegen abgebrochener Äste und umgestürzter Bäume. Zuvor hatte die Regionalleitstelle Nordost von 18 Einsätzen berichtet.
Betroffen waren unter anderem die Landkreise Barnim, Uckermark, Märkisch-Oderland, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zwischenzeitlich für Teile Brandenburgs vor schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel gewarnt. Die Unwetterwarnungen wurden inzwischen aufgehoben.
In Berlin löste ein Gewitter rund 160 zusätzliche Einsätze der Feuerwehr aus. Größere Unglücke seien nicht passiert, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Verkaufsstände von Sommerfesten wurden durch Windböen beschädigt. Auch einige der 300 Bühnen für die Konzerte zur Fête de la Musique waren betroffen.
Tödlicher Unfall
Auf der A36 im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt kam es zu einem tödlichen Unfall. Bei einem plötzlich einsetzenden Regenguss verlor ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und überschlug sich mehrfach. Eine Frau starb bei dem Unfall, die vier anderen Autoinsassen wurden teils schwer verletzt.
Es wird heiß
Nach dem Unwetter dürfte nun das große Schwitzen weitergehen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt zu Wochenbeginn vor starker, gebietsweise sogar extremer Wärmebelastung im Südwesten des Landes.
Zugleich könnte es demnach markante Gewitter geben, die im Tagesverlauf vom Thüringischen Schiefergebirge und vom Untermain weiter nach Süden ziehen könnten.
