Brandenburger Tor im Dunkeln – “Earth Hour” für mehr Klimaschutz

Brandenburger Tor im Dunkeln – “Earth Hour” für mehr Klimaschutz

Stand: 29.03.2026 • 00:30 Uhr

Zur “Earth Hour” wurde am Abend nicht nur am Brandenburger Tor das Licht ausgeknipst. Laut WWF haben sich bundesweit rund 500 Städte und Gemeinden an der Aktion für mehr Klimaschutz beteiligt.

Eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands stand am Abend im Dunkeln. Die Lichter am Brandenburger Tor wurden ausgeschaltet, ebenso wie am Kölner Dom und an vielen anderen Bauwerken. Mit der weltweiten Aktion “Earth Hour” möchte die Umweltschutzorganisation WWF ein Zeichen für mehr Engagement im Klimaschutz setzen.

Nach Angaben des WWF wollten sich bundesweit rund 500 Städte und Gemeinden an der einstündigen Aktion um 20.30 Uhr beteiligen. Zudem waren Unternehmen und private Haushalte dazu aufgerufen, bei der “Earth Hour” mitzumachen.

Sehenswürdigkeiten weltweit dunkel

Auch weltweit beteiligten sich vom Pazifik bis Europa etliche Städte an der “Earth Hour”. So lagen im neuseeländischen Auckland der Sky Tower und die Harbour Bridge um 20.30 Uhr Ortszeit im Dunkeln. Damit hat der Pazifikstaat die “Earth Hour” eingeläutet, die “Stunde der Erde”, die von dort um den Planeten zieht.

In Europa ist das Licht auch an der Wartburg in Eisenach, am Pariser Eiffelturm und dem Schloss Schönbrunn in Wien ausgeschaltet worden. Die Akropolis im Zentrum Athens schaltete ebenfalls ihre Lichter aus.

Von Sydney in die ganze Welt

Die vom WWF initiierte Klimaschutzaktion findet 2026 bereits zum 20. Mal statt. Der WWF Australien hatte die “Earth Hour” 2007 ins Leben gerufen – als Zeichen dafür, dass die Menschheit sich besser um die Erde kümmern muss. Sie begann einst als lokale Kampagne in Sydney und hat sich seither zu einer globalen Bewegung entwickelt, an der sich inzwischen laut WWF mehr als 190 Länder beteiligen.

Der Klimaschutz gehöre wieder ganz oben auf die politische Agenda, sagte Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland. “Aktuell gerät die Klimakrise angesichts der vielen globalen Herausforderungen immer wieder in den Hintergrund. Dabei verschwindet sie aber nicht – im Gegenteil: Sie verschärft viele dieser Krisen zusätzlich”, betonte die Expertin.

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