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Mit einem Streik protestieren Einwohner des israelischen Grenzortes Kiriat Schmona gegen die Waffenruhe im Konflikt mit der Hisbollah-Miliz. Irans Präsident Peseschkian pocht auf die “nuklearen Rechte” seines Landes.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
10:49 Uhr
Peseschkian pocht auf “nukleare Rechte” Irans
Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht den USA das Recht ab, Iran die Fortführung seines Atomprogramms vollständig zu untersagen. US-Präsident Donald Trump behaupte, Iran dürfe seine “nuklearen Rechte” nicht ausüben. Er führe aber kein “Vergehen” an, um diese Forderung zu begründen. “Wer ist er, dass er einer Nation ihre Rechte abspricht?”, äußerte sich Peseschkian gegenüber der Nachrichtenagentur Isna.
10:17 Uhr
Iran sieht noch “viele Diskrepanzen” mit USA
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sieht eine Einigung mit den USA noch in weiter Ferne. Zwar habe es Fortschritte in Verhandlungen gegen, aber “es gibt viele Diskrepanzen und einige grundlegende Punkte sind nach wie vor offen”, betonte er im iranischen Fernsehen. Wann die nächsten Verhandlungen zwischen Iran und den USA stattfinden, ist noch offen.
09:58 Uhr
Streik als Protest gegen Waffenruhe mit Hisbollah
Aus Protest gegen die Waffenruhe im Konflikt mit der libanesischen Hisbollah-Miliz sind Einwohnerinnen und Einwohner in Kiriat Schmona, der größten israelischen Stadt an der Nordgrenze des Landes, in den Streik getreten. Die Stadtverwaltung und Bildungseinrichtungen sollen heute geschlossen bleiben, wie der israelische Kan-Sender berichtete. Die israelische Arbeitswoche beginnt am Sonntag. Vertreter der Stadt forderten eine vollständige Entwaffnung der mit Iran verbündeten Terrororganisation und besseren Raketenschutz für die eigene Stadt.
Auch in Jerusalem waren Proteste angekündigt. Kritiker werfen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor, er habe sich von US-Präsident Donald Trump eine Waffenruhe im Libanon aufzwingen lassen. Netanjahu hatte mehrfach einen entscheidenden Sieg über die Hisbollah versprochen.
09:34 Uhr
Hisbollah-Chef fordert Abzug israelischer Truppen aus dem Libanon
Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz, Naim Kassim, macht den Stopp aller israelischen Angriffe und den Anzug israelischer Truppen aus dem Libanon zur Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden. In der Nacht zu Freitag war eine Waffenruhe zwischen der Miliz und Israel in Kraft getreten.
Eine Waffenruhe bedeute die vollständige Einstellung aller Feindseligkeiten, betonte Kassim. Weil man dem Feind aber nicht traue, würden die Kämpfer seiner Miliz mit den Händen am Abzug im Einsatz bleiben und auf Verstöße entsprechend reagieren.
09:11 Uhr
Israel meldet getöteten Soldaten im Südlibanon
Ein Soldat der israelischen Armee ist am Freitag im Südlibanon getötet worden, wie das Militär des Landes mitteilte. Zwei weitere Soldaten seien bei dem Vorfall verletzt worden. Demnach kam der Offizier einen Tag nach dem Beginn der von den USA vermittelten Waffenruhe zwischen der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz und Israel ums Leben. Details zum Hergang machte das Militär nicht.
09:03 Uhr
Der Liveblog von Samstag zum Nachlesen
Die Bundesregierung hat den Tod eines UN-Soldaten bei einem Angriff im Libanon scharf verurteilt. Die USA wollen sich laut Präsident Trump durch eine erneute Blockade der Straße von Hormus durch Iran “nicht erpressen lassen”.

