Iran-Liveblog: ++ Trump kündigt Israel-Libanon-Gespräche an ++

Iran-Liveblog: ++ Trump kündigt Israel-Libanon-Gespräche an ++


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Stand: 16.04.2026 • 07:51 Uhr

Israel und der Libanon werden laut US-Präsident Trump heute zu einem Spitzentreffen zusammenkommen. Die inhaftierte iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi befindet sich offenbar in einem kritischen Gesundheitszustand.

07:28 Uhr

Trump: Spitzentreffen zwischen Israel und Libanon

Israel und der Libanon werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump heute zu Gesprächen auf höchster Ebene zusammenkommen. Die “Anführer” beider Nachbarländer hätten seit langem nicht mehr miteinander gesprochen, bestimmt 34 Jahre, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social und fügte hinzu: “Morgen (Donnerstag) wird es passieren. Fein!”

Hintergrund ist der andauernde Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz. Wen genau Trump mit den Anführern beider Länder meint, geht aus seinem Post nicht hervor. Es gehe darum, zu versuchen, “etwas Luft zwischen Israel und dem Libanon zu schaffen”, schrieb Trump. Vertreter beider Staaten waren bereits am Dienstagabend in Washington erstmals seit Jahrzehnten zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen.

07:07 Uhr

Netanjahu: Sicherheitszone im Libanon wird ausgeweitet

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lässt im Kampf gegen die libanesische Hisbollah-Miliz eine Sicherheitszone im nördlichen Nachbarland offenbar ausweiten. Er habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, die Sicherheitszone im Süden des Libanons weiter auszudehnen, sagte Netanjahu laut einer Mitteilung seines Büros. Parallel dazu führe man Verhandlungen mit dem Libanon. Das israelische Sicherheitskabinett wollte laut Medien am Mittwochabend über eine Waffenruhe beraten. Die Sitzung sei aber ohne Beschluss beendet worden, schrieb “Axios”-Reporter Barak Ravid auf X.

06:19 Uhr

China drängt Iran zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat den Iran aufgefordert, die normale Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen. Wang habe mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araqchi telefoniert, teilte das chinesische Außenministerium mit. Zwar müssten die Souveränität und die Sicherheit des Irans in der Meerenge respektiert werden, sagte Wang demnach. Jedoch müsse auch die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt auf dem Wasserweg gewährleistet sein. Zurzeit öffne sich ein kritisches Fenster für den Frieden.

China unterstütze die Einhaltung des Waffenstillstands und die Fortführung der Verhandlungen. Dies sei im Interesse des Irans, der Region und der Welt. China sei bereit, sich weiter für eine Entspannung der Situation und eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den Ländern der Region einzusetzen.

06:16 Uhr

Nobelpreisträgerin Mohammadi offenbar in kritischem Zustand

Die inhaftierte iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi befindet sich nach Angaben ihres Bruders in einem kritischen Gesundheitszustand. Hamid-Reza Mohammadi schrieb auf X, seine Schwester sei nach einem Herzinfarkt Ende März stark geschwächt und habe erheblich an Gewicht verloren. Die Familie sei sehr besorgt. Zudem soll die medizinische Versorgung im Gefängnis unzureichend sein, was Unterstützerinnen und Unterstützer bereits in der Vergangenheit beklagten.

Mohammadi, die 2023 den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz gegen die Unterdrückung von Frauen und gegen die Todesstrafe in Iran erhielt, ist im Zentralgefängnis der Stadt Sandschan inhaftiert. Anfang Februar wurde sie laut ihres Anwaltes erneut zu mehreren Jahren Haft verurteilt, zudem gilt für sie ein zweijähriges Ausreiseverbot.

05:14 Uhr

Liveblog vom Mittwoch zum Nachlesen

Die Vereinten Nationen stellen für die vom Krieg betroffene Bevölkerung in Iran zehn Millionen Euro bereit. Kanzler Merz reist am Freitag zu Beratungen über eine mögliche Militärmission zur Absicherung der Straße von Hormus in Paris.

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