Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI

Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI

Stand: 18.05.2026 • 21:24 Uhr

Der frühere Investor von OpenAI, Elon Musk, wirft der Firma vor, ihn getäuscht zu haben. In einem Prozess verlangte er Schadenersatz in Höhe von umgerechnet 114 Milliarden Euro. Doch laut US-Gericht sind die Vorwürfe verjährt.

Der US-Multimilliardär Elon Musk hat im Prozess gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI und dessen Chef Sam Altman eine Niederlage erlitten. Die Geschworenen des Gerichts im kalifornischen Oakland verwarfen die Klage von Musk mit dem Argument, dieser habe zu lange gewartet, um Altman und die OpenAI-Mitgründer zu verklagen – die Vorwürfe seien verjährt. Die Bundesrichterin Yvonne Gonzalez Rogers folgte der Entscheidung und bestätigte das Urteil.

Als früherer Investor hatte Musk Schadenersatz von OpenAI gefordert, weil sich das Unternehmen von seinen Gründungsprinzipien entfernt habe. OpenAI war als gemeinnützige Stiftung gegründet worden und hatte sich einer risikobewussten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) verschrieben. Der Techmilliardär argumentierte in seiner Klage, er sei von OpenAI über dessen angeblich gemeinnützige Ausrichtung getäuscht worden.

Musk verlangte Absetzung von Altman und Schadenersatz

Konkret verlangte er Schadenersatz in Höhe von bis zu 134 Milliarden Dollar (umgerechnet 114 Milliarden Euro), die Absetzung Altmans und die Rückumwandlung des Unternehmens in eine rein gemeinnützige Organisation.

OpenAI war 2015 gegründet worden, Musk investierte damals 38 Millionen Dollar. 2018 stieg er aus, ein Jahr später stieg Microsoft ein. OpenAI besteht aus einem gemeinnützigen Kern und einer auf Gewinn ausgerichteten Firma, die ihm laut Satzung untergeordnet ist.

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