In Venezuela wurden nach den verheerenden Erdbeben izwischen 1.719 Tote und 5.034 Verletzte registriert. Da noch Zehntausende Menschen vermisst sind, werden weitere Opfer befürchtet. Die USA erweiterten ihre Hilfszusagen.
Die offizielle Zahl der Todesopfer durch das Erdbeben in Venezuela ist auf mehr als 1.700 gestiegen. Inzwischen wurden 1719 Tote und 5034 Verletzte verzeichnet, wie der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte.
Zuvor hatte die offizielle Zahl der Todesopfer noch bei mindestens 1.450 gelegen. Es ist allerdings zu befürchten, dass die Zahl noch weiter steigt. Fünf Tage nach dem verheerenden Doppelbeben werden nach UN-Angaben noch mehr als 50.000 Menschen vermisst.
Massive Schäden
Die zwei Beben hatten sich am Mittwoch im Abstand von nur 39 Sekunden westlich der Hauptstadt Caracas ereignet. Die Erdstöße hatten eine Stärke von 7,2 und 7,5, es gab zudem Dutzende Nachbeben. Zahlreiche Gebäude stürzten ein.
Besonders stark war der an der Karibikküste gelegene Bundesstaat La Guaira betroffen. Das Beben zerstörte zahlreiche Gebäude und beschädigte den internationalen Flughafen Simón Bolívar der Hauptstadt Caracas.
USA erhöhen Zusagen für Hilfsgelder
Die USA haben unterdessen Venezuela Hilfsgelder in Höhe von mehr als 300 Millionen Dollar (etwa 262 Millionen Euro) zugesagt und verdoppelten damit die zuvor angekündigten Hilfen. Die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela hatten sich in den vergangenen Monaten verbessert.
Nach der Festnahme des ehemaligen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar begann die Regierung von US-Präsident Donald Trump, mit Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez zusammenzuarbeiten.