Schwerer Sturm zieht über Portugal Richtung Spanien

Schwerer Sturm zieht über Portugal Richtung Spanien

Stand: 28.01.2026 14:55 Uhr

Umgeknickte Bäume, Erdrutsche und Überschwemmungen: Sturm “Kristin” hat in Portugal zu Schäden geführt. Mindestens ein Mensch starb. Mittlerweile zog der Sturm weiter Richtung Spanien.

Heftige Winde und starker Regen ziehen über die Iberische Halbinsel. Der Sturm “Kristin” traf in der Nacht zum Mittwoch mit Windspitzen von bis zu 150 Kilometern auf Portugal. Es kam zu Überschwemmungen, Erdrutschen und blockierten Straßen durch umgeknickte Bäume. Mindestens ein Mensch starb, nachdem nördlich von Lissabon sein Auto von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.

Mehr als 800.000 Haushalte waren am Morgen ohne Strom. Umgestürzte Bäume und nach heftigen Niederschlägen über die Ufer getretene Flüsse sowie Schnee oberhalb von etwa 400 Metern legten Bahnen lahm und machten Straßen unpassierbar.

Wegen des Sturms entschieden die Behörden in mehreren Städten, die Schulen am Mittwoch geschlossen zu lassen. Insgesamt mussten die Rettungskräfte nach eigenen Angaben zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens zu 1.500 Einsätzen ausrücken. Die Behörden riefen die Menschen auf, zunächst zu Hause zu bleiben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Lusa meldete.

Sturm zieht Richtung Spanien

“Kristin” bewegte sich anschließend nach Osten weiter und erreichte am Vormittag Spanien. Auch dort warnten die Behörden vor Sturm, hohem Wellengang an den Küsten und Schnee auch in tieferen Lagen. In der Hauptstadt Madrid kam es bereits zu starkem Schneefall.

Spanien erholt sich gerade erst vom Atlantiktief “Joseph”: In der südlichen Küstenstadt Torremolinos wurde erst am Dienstag eine Frau von einer umstürzenden Palme erschlagen, wie der Rettungsdienst mitteilte.

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