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Israels Premier Netanjahu hat das Militär zu neuen massiven Angriffen auf Ziele der Terror-Miliz Hisbollah im Libanon aufgerufen. Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge einen Frachter der iranischen Schattenflotte abgefangen.
01:04 Uhr
Netanjahu ruft Militär zu neuen Angriffen im Libanon auf
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat neue Angriffe auf die Hisbollah angeordnet. Der Premierminister habe der Armee Anweisung erteilt, “Hisbollah-Ziele im Libanon mit Nachdruck anzugreifen”, erklärte sein Büro. Offiziell gilt eine Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel.
Die israelische Armee hatte zuvor gemeldet, Hisbollah-Kämpfer hätten Soldaten in der Region Kantara mit Drohnen angegriffen. Im Süden des Libanon habe die Armee zudem 15 Menschen getötet – das Militär spricht von “Terroristen”. Zudem sei ein Hisbollah-Waffenversteck mit Panzer-Abwehrraketen und Kalaschnikow-Gewehren entdeckt worden. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben derzeit nicht.
Konfliktparteien als Quelle
Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch Konfliktparteien können in der aktuellen Lage zum Teil nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.
00:55 Uhr
US-Militär: Schiff der iranischen Schattenflotte abgefangen
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen mit Sanktionen belegten Frachter der iranischen Schattenflotte abgefangen. Das Schiff sei im Arabischen Meer von einem Helikopter des Zerstörers “USS Pinckney” gestoppt worden und werde zurück in Richtung Iran eskortiert, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.
Das abgefangene Schiff, die “M/V Sedan”, gehört demnach zu den 19 Frachtern, die am Freitag mit Sanktionen des US-Finanzministeriums belegt wurden. Die Sanktionen zielen auf die sogenannte Schattenflotte Irans ab, die nach US-Angaben von zentraler Bedeutung für Teherans Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport ist.
00:39 Uhr
Araghtschi reist offenbar heute erneut nach Pakistan
Iranische Staatsmedien berichten, dass der iranische Außenminister Abbas Araghtschi nach seinem Besuch im Oman nach Islamabad zurückkehren wird. Am Sonntag werde er in Pakistan von weiteren Mitgliedern der iranischen Delegation empfangen, die zu weiteren Beratungen über die Beendigung des Krieges von Islamabad nach Teheran gereist seien. Welche Beratungen damit gemeint sind, ist unklar. US-Präsident Donald Trump hat einen geplanten Besuch seiner beiden Chefunterhändler abgesagt.
00:34 Uhr
Liveblog vom Samstag zum Nachlesen
US-Präsident Trump schickt seine Gesandten nun doch nicht nach Pakistan. Irans Außenminister Araghtschi ist nach Gesprächen mit pakistanischen Vertretern bereits wieder aus Islamabad abgereist.

