Verletzte bei Zugunglück in Dänemark

Verletzte bei Zugunglück in Dänemark

Stand: 23.04.2026 • 10:03 Uhr

Nördlich von Kopenhagen sind bei einem Zugunglück mehrere Menschen verletzt worden, einige sollen in kritischem Zustand sein. Zwei Regionalzüge stießen frontal zusammen – warum, ist derzeit noch unklar.

Beim Zusammenstoß zweier Züge in Dänemark sind 17 Menschen verletzt worden. Vier der Verletzten seien in einem kritischen Zustand, meldete die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden.

Das Unglück ereignete sich am Morgen etwa 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen auf der Strecke zwischen Hillerød und Kagerup. Zwei Regionalzüge stießen auf der eingleisigen Strecke frontal zusammen. Wie es dazu kam, ist noch unklar. Der Einsatzleiter der Rettungsdienste sagte dem Fernsehsender TV2, die Züge seien offenkundig mit relativ hoher Geschwindigkeit kollidiert. Die Triebwagen wurden dabei stark beschädigt.

Die Züge stießen frontal zusammen, die beiden Triebwagen wurden massiv beschädigt.

Keine Passagiere eingeklemmt

Alle Passagiere hätten die Waggons verlassen können, niemand sei eingeklemmt, so ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Großaufgebot an Rettungskräften sei zum Unfallort geschickt worden.

Die dänische Bahn gilt als sicheres Verkehrsmittel, Unfälle sind selten. Im August 2025 war eine Frau bei einem Unglück bei Tingleff nahe der Grenze zu Deutschland ums Leben gekommen. Ein Zug war dort an einem Bahnübergang mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug zusammengestoßen, das auf den Schienen stand.

Ein schweres Zugunglück ereignete sich im Januar 2019 auf der Brücke über den Großen Belt. Damals starben acht Menschen.

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